Die wichtigsten Stupid Never Dies Tipps drehen sich um drei Dinge: die Stupid Parry gegen gelb leuchtende Angriffe, das knappe Zeitlimit im Dungeon und die Frage, wann du einen Run beendest. Gerade beim letzten Punkt verschenkst du schnell Fortschritt, denn ein Tod kostet dich mehr als ein geordneter Ausstieg. Unten bekommst du 14 Stupid Never Dies Tricks für Kampf, Tauchgänge, Styles und das Einkaufszentrum, sortiert nach dem, was dir am frühesten hilft.
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Inhaltsverzeichnis
Stupid Never Dies Tipps für den Kampf
Im Kampf entscheidet vor allem deine Reaktion auf starke Angriffe. Eine klassische Ausweichrolle gibt es nicht, deine wichtigste Verteidigung ist die Stupid Parry.
Stupid Parry gegen gelb leuchtende Angriffe
Mit der Stupid Parry fängst du fast jeden Angriff ab. Davy nimmt dabei weniger Schaden, und solange die Parade läuft, kann er nicht sterben. Was trotzdem durchkommt, sammelt sich als rückholbarer Schaden an.
Leuchtet ein Gegner gelb auf, kündigt er eine Heat Attack an, eine schwere Angriffsserie, die dir einen großen Teil deiner Gesundheit rauben kann. Parierst du genau in dem Moment, in dem sie trifft, löst du einen Stupid Impact aus: Der Gegner ist betäubt, und sein Kern liegt frei. Welchen Konter Davy dabei ausführt, hängt vom aktiven Style ab.
Wichtig: Setz die Parade nicht ständig ein. Jede Stupid Parry baut etwas rückholbaren Schaden auf, und der wird gefährlich, wenn du ihn nicht rechtzeitig zurückholst.
Rückholbaren Schaden sofort wegbeißen
Ein Teil des Schadens, den Davy einsteckt, zählt zunächst nur als rückholbarer Schaden (Recoverable Damage). Holst du ihn nicht zurück, wird daraus echter Verlust an Gesundheit. Das Gegenmittel ist der Biss (Bite): Er stellt den kompletten rückholbaren Schaden wieder her und heilt zusätzlich etwas Gesundheit.
Für einen Biss muss mindestens eine Biss-Leiste gefüllt sein, und die füllst du mit Treffern im Nahkampf. Spiel deshalb offensiv, dann ist der Biss bereit, wenn du ihn brauchst.
Tipp: Stehen um einen freiliegenden Kern noch Skelette herum, beißt Davy unter Umständen das falsche Ziel. Skelette heilen nicht, der Biss ist dann verschwendet. Geh deshalb nah an den Kern heran, bevor du zubeißt.
Combos nicht abreißen lassen
Ununterbrochene Combos lohnen sich doppelt. Je länger deine Kette läuft, desto höher steigt dein Rang, und mit dem Rang steigt die Chance auf Beute. Lass dich also nicht unnötig unterbrechen, wenn du gerade eine Gruppe bearbeitest.
Kamera-Assistenz im Kampf einschalten
Ein Lock-on per Knopfdruck gibt es nicht, das Studio hat bewusst darauf verzichtet. Als Ersatz kam mit dem Demo-Update im September die Kamera-Assistenz im Kampf, die auch in der Vollversion steckt. Du schaltest sie in den Optionen ein, und gerade für Stupid Never Dies Anfänger lohnt sich das von Beginn an.
Eingeschaltet dreht sie die Kamera automatisch zu dem Gegner, mit dem du gerade kämpfst. Bei Elite-Gegnern und Bossen hängt sie sich an das Ziel, löst sich aber wieder, wenn Davy zu weit entfernt ist. Ganz ohne Nachjustieren kommst du nicht aus, angenehmer werden die Kämpfe trotzdem.

Stupid Never Dies Tipps zu Zeitlimit und Ebenen
Jeder Tauchgang läuft gegen die Uhr, die dir ein Teddy dauerhaft im Bild anzeigt. Wer schnell entscheidet, welche Kämpfe sich lohnen, kommt tiefer und bringt mehr mit nach Hause. Wie ein Run grundsätzlich aufgebaut ist, erklärt unser Roguelike-Guide.
Zeit gibt es vor allem über Kerne
Am meisten bringt der Biss auf den freiliegenden Kern eines noch lebenden Elite-Monsters nach einem Stupid Impact: Du bekommst seinen Style, volle Gesundheit, ein sofortiges Level-up und 20 Sekunden extra. Auch andere Kerne, die nach einem Stupid Impact frei liegen, geben dir Zeit. Zusätzlich findest du Timer-Zellen, und manche Ebenen belohnen dich nach dem Abschluss mit mehr Zeit. Auch das Erreichen einer Landing Area, einer sicheren Zwischenstation in bestimmten Tiefen, gibt Zeit, und solange du dort bist, bleibt die Uhr stehen.
Läuft die Uhr ab, ist Davy extrem verwundbar, und der Run endet so gut wie sicher mit einer Niederlage. Die Zeit läuft auch im Bosskampf weiter. Geh deshalb nicht mit fast leerer Uhr in einen Boss, sondern hol dir vorher noch Zeit über Kerne.
Ebenen überspringen statt alles abräumen
Nicht jeder Kampf lohnt sich. Schwache Gegner bringen wenig Erfahrung und kaum Beute, kosten aber Zeit, also lauf an ihnen vorbei, wo der Weg frei ist. Manche Begegnungen sperren den Weg allerdings, bis du sie gewonnen hast.
Im Lauf der Story schaltest du außerdem frei, Ebenen zu überspringen. Jede Ebene hat ein empfohlenes Level, und tiefere Ebenen bringen dank stärkerer Gegner sehr schnell Level-ups. Bevor du springst, prüf vier Dinge: dein aktuelles Level, ob ein Boss wartet, welche Belohnung lockt und wie viel Zeit noch übrig ist.
Den Run an der Landing Area beenden
Stirbst du oder läuft die Zeit ab, verlierst du einen Teil der gesammelten Währung, mit der du im Einkaufszentrum Zombie Skills freischaltest und verbesserst. Gefundene Ausrüstung behältst du, und auch dein Wachstumstempo steigt trotzdem weiter. Steigst du dagegen über eine Landing Area aus, kommst du ohne diesen Verlust nach oben.
Läuft ein Run schlecht oder wird die Zeit knapp, ist der Ausstieg an der nächsten Landing Area deshalb meist die bessere Wahl als ein letzter verzweifelter Kampf.

Stupid Never Dies Styles richtig einsetzen
Frisst du den Kern eines Elite-Monsters, holst du dir mit Style Eat seinen Style und kannst dich in dieses Monster verwandeln. Neben der Zombie-Form trägst du bis zu zwei Styles bei dir und wechselst beliebig zwischen ihnen. Jeder Style hält drei Etagen, frisst du vorher ein weiteres Monster derselben Art, bleibt er dir länger erhalten.
Auf die festen Passiv-Fähigkeiten setzen
Jedes Elite-Monster bringt einen von fünf möglichen Style-Skills mit, welcher es wird, entscheidet der Zufall. Zwei Werwolf-Kerne geben dir also nicht zwingend dieselbe aktive Fähigkeit: Mit dem einen schleuderst du Gegner hoch und schmetterst sie in den Boden, mit dem anderen stürzt du dich in einer Drehung nach vorn.
Die passiven Fähigkeiten eines Styles bleiben dagegen immer gleich. Der Werwolf springt zum Beispiel stets an Wänden hoch, die Harpyie kann stets fliegen.
Plane deshalb mit den Passiv-Fähigkeiten und nimm den aktiven Skill als Bonus. Alle Styles, die du schon kennst, findest du im Einkaufszentrum in Dr. Franks Datenbank.
Den Style passend zur Lage wählen
Die Styles unterscheiden sich stark im Tempo. Der Werwolf ist schnell und wendig, die Harpyie greift aus der Distanz an und hilft gegen fliegende Gegner, Golem und Zyklop schlagen hart zu, sind aber langsam. Weil im Dungeon die Uhr läuft, kostet dich ein träger Style echte Zeit.
Manche Ebenen haben Abkürzungen oder versteckte Belohnungen, die du nur mit einem bestimmten Style erreichst, etwa erhöhte Plattformen für die Harpyie oder brüchige Wände für den Zyklopen. Jag diesen Wegen aber nicht hinterher, die Belohnungen sind meist überschaubar. Ein gut ausgebauter Zombie-Davy kommt mit den meisten Kämpfen ohnehin zurecht.
Tipp: Friss Styles auch dann, wenn du sie gerade nicht spielen willst. Jeder weitere Kern derselben Art hebt das Sync-Level dieses Styles, und dessen Boni wirken auch ohne aktive Verwandlung.
Einkaufszentrum: Fortschritt, der dauerhaft bleibt
Zwischen den Tauchgängen baust du Davy im Einkaufszentrum aus. Die folgenden drei Stupid Never Dies Tricks entscheiden, wie stark du in den nächsten Run startest.
Bei Bessie Burger nicht alles freischalten
Bei Bessie Burger schaltest du mit Währung aus dem Dungeon Zombie Skills frei und verbesserst sie. Diese Skills tauchen danach im Run als Auswahl auf: Bei bestimmten Level-ups wählst du einen von drei zufällig gezogenen Zombie Skills. Frisst du den Kern eines Bosses, bekommst du außerdem Boss Receipts für neue Gerichte.
Genau hier lauert eine Falle für Stupid Never Dies Anfänger. Jeder freigeschaltete Skill landet im Pool, auch die schwachen und sehr speziellen, und je mehr davon drin sind, desto seltener zieht das Spiel die Skills, die du wirklich brauchst. Abwählen lässt sich ein freigeschalteter Skill nicht, und Neuwürfe der Auswahl gibt es nur sehr wenige.
Schalte deshalb zuerst frei, was dir allgemein hilft, und Spezialfälle erst, wenn du sie brauchst. Ein Beispiel ist eine Immunität gegen Einfrieren: Gegen einen Boss, der dich ständig einfriert, ist sie Gold wert, sonst verstopft sie nur den Pool.
OT Gear ausbauen und Presets anlegen
OT Gear, also Davys Omnitech-Implantate, gehört zu deinem wichtigsten dauerhaften Fortschritt. Du findest die Teile im Dungeon und lässt sie bei Ink on the Brain entwickeln, bevor du sie ausrüstest. Davy hat vier Plätze dafür: Drei bringen vor allem passive Boni, einer gibt ihm eine zusätzliche Angriffsfähigkeit, etwa eine Kreissäge für Flächenschaden oder Raketen für den Fernkampf.
Höhere Seltenheit bedeutet mehr passive Fähigkeiten pro Teil. Anders als Level und Styles bleibt die Ausrüstung nach jedem Run erhalten. Leg dir außerdem mehrere Presets an, denn an den Landing Areas wechselst du zwischen ihnen, etwa von einem Setup für normale Ebenen zu einem für den nächsten Boss.
Boss-Teile und Geschenke für Julia nutzen
Mit Teilen besiegter Bosse steigerst du beim Eisverkäufer im Einkaufszentrum dauerhaft Davys Grundwerte, etwa die Verteidigung, und verlängerst das Zeitlimit. Die Zeitgewinne fallen eher klein aus, bleiben dir aber für alle weiteren Runs.
Geschenke für Julia, die du im Dungeon oder über Aufgaben bekommst, bringen dir Punkte für Davy Burst. Damit verbesserst du Stärke, Dauer und Aufladetempo von Davys Spezialzustand, der seine Kräfte vorübergehend enorm steigert.
Stupid Never Dies zu schwer? Go Nuts und Geduld helfen
Hängst du fest, helfen dir zwei letzte Stupid Never Dies Tricks: eine Option, die Davy sofort stärker macht, und das Wachstum, das mit jedem Run von selbst kommt.
Go Nuts einschalten, wenn ein Boss blockiert
Mit der Option Go Nuts wird Davy deutlich stärker und das Spiel spürbar leichter. Du schaltest sie in den Optionen jederzeit ein und wieder aus. Producer Hiroyuki Kobayashi braucht sie nach eigener Aussage selbst, um das Spiel zu beenden.
Sinnvoll ist Go Nuts vor allem, wenn dich ein Boss trotz sauberer Stupid Parry und mehrerer Anläufe ausbremst oder dich das Zeitlimit zu sehr stresst.
Gescheiterte Runs zählen trotzdem
Jeder Run bringt dich weiter, egal ob du dein Ziel erreichst oder nicht. Davys Erfahrungsmultiplikator steigt nach jedem Tauchgang, deshalb levelt er im nächsten Run schneller. Gegen Ende des Spiels reichen ein paar Kills auf der ersten Ebene, um auf ein hohes Level zu springen. Wie lange du insgesamt brauchst, steht in unserem Spielzeit-Guide.
Für Stupid Never Dies Anfänger gilt außerdem: Plane Geduld für den Einstieg ein. Die ersten Stunden bestehen zu einem großen Teil aus Tutorials und Zwischensequenzen, und viele frühe Runs beendet die Story schon nach kurzer Zeit. Das Spiel öffnet sich erst nach und nach, wenn weitere Styles, Ausrüstung und Läden dazukommen. Weitere Stupid Never Dies Tipps zu einzelnen Themen findest du im Stupid Never Dies Hub.

Häufige Fragen von Stupid Never Dies Anfängern
Gibt es in Stupid Never Dies ein Lock-on?
Nein, ein klassisches Lock-on fehlt bewusst. Die Kamera-Assistenz im Kampf hängt sich aber an Elite-Gegner und Bosse und dreht die Kamera zum aktuellen Gegner. Du findest sie in den Optionen.
Kann man in Stupid Never Dies ausweichen?
Eine allgemeine Ausweichrolle gibt es nicht, deine Standardverteidigung ist die Stupid Parry. Einige Styles bringen eigene Ausweichbewegungen mit, darunter Harpyie und Werwolf.
Was passiert, wenn die Zeit im Dungeon abläuft?
Davy wird extrem verwundbar, und der Run endet so gut wie sicher mit einer Niederlage. Dabei verlierst du einen Teil deiner Währung, Ausrüstungsfunde und dein gestiegenes Wachstumstempo bleiben dir aber.
Lohnt es sich, den Demo-Spielstand zu übernehmen?
Ja. Dein Fortschritt aus der First Bite Demo kommt mit in die Vollversion, inklusive des Wachstums aus deinen bisherigen Runs. Kauf die Vollversion dafür auf derselben Plattform, also auf der Steam-Seite von Stupid Never Dies oder im PS Store. Was du beim Wechsel beachten musst, steht in unserem Demo-Guide.