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Studio Spiders: Das traurige Ende der GreedFall-Macher nach 18 Jahren

Studio Spiders Entwickler von Greedfall und Steelrising Cover Art
Studio Spiders Entwickler von Greedfall und Steelrising Cover Art

Traurige Nachrichten für RPG-Fans: Das französische Entwicklerstudio Spiders, das uns Spiele wie „GreedFall“ und „Steelrising“ gebracht hat, wurde am 29. April 2026 offiziell geschlossen.

Nach 18 Jahren in der Spieleindustrie ist für Spiders endgültig Schluss. Das Studio war besonders für seine Rollenspiele mit spannenden Geschichten und einzigartigen Welten beliebt. Der Grund für das plötzliche Aus ist eine Mischung aus der Pleite der Mutterfirma und großem Ärger hinter den Kulissen.

Warum musste das Studio schließen?

Das Hauptproblem war die Muttergesellschaft Nacon, der das Studio gehörte. Nacon ist Anfang 2026 pleitegegangen und hat mehrere seiner Entwicklerstudios mit in den Abgrund gerissen. Da sich kein neuer Käufer für Spiders fand, musste das Studio nun komplett dichtmachen.

Streit und leere Kassen

Eigentlich waren die Spiele von Spiders recht erfolgreich, doch das Team sah davon kaum etwas. Berichten zufolge behielt Nacon alle Einnahmen für sich, sodass Spiders völlig abhängig war und sich nicht selbst retten konnte. Zudem gab es schon länger großen Ärger: Wegen schlechter Arbeitsbedingungen und schlechtem Management waren die Entwickler bereits 2024 in den Streik getreten, wie die französische Gewerkschaft STJV in einem ausführlichen Bericht bestätigt.

Was passiert jetzt mit GreedFall 2?

„GreedFall 2“ sollte eigentlich der große Hit werden, der das Studio rettet. Wegen all der Probleme erschien die Vollversion im März 2026 jedoch ziemlich unfertig.

Das bedeutet die Schließung konkret für die Spieler und das Team:

  • Kein Support mehr: Das Original-Team arbeitet ab sofort nicht mehr an „GreedFall 2“. Es gibt keine Updates oder Patches mehr von ihnen. Der offizielle Discord-Server wird jetzt von Fans geleitet. Spieler mit technischen Problemen werden ab sofort auf die offizielle Support-Seite von Nacon verwiesen.
  • Geplante DLCs: Nacon hat versprochen, dass die noch angekündigten Zusatzinhalte auf Steam (wie das DLC im Mai) trotzdem erscheinen sollen. Diese müssen nun aber von anderen Leuten fertig programmiert werden.
  • Mitarbeiter entlassen: Knapp 90 Entwickler verlieren durch die Schließung in den nächsten Tagen ihren Job.

Mit dem Aus von Spiders verliert die Gaming-Welt ein Studio, das über Jahre hinweg bewiesen hat, dass man auch ohne riesiges Blockbuster-Budget tolle und vor allem eigenwillige Rollenspiele erschaffen kann.

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