Diese ReStory Tipps sind das, was wir gerne vor der ersten Schicht gewusst hätten. ReStory: Chill Electronics Repairs von Mandragora und tinyBuild ist am 6. August 2026 auf Steam gestartet, kostet 19,99 US-Dollar (bis 20. August mit 10 Prozent Launch-Rabatt) und steht bei überwältigend positiven Reviews. Deutsche Menüs und Untertitel sind an Bord, deshalb nutzen wir hier die offiziellen deutschen Begriffe aus dem Spiel.
Kurz zur Ausgangslage: Du übernimmst in Akihabara Mitte der 2000er eine Reparaturwerkstatt, schraubst Y2K-Geräte auf (darunter offiziell lizenzierte Atari-Konsolen), putzt, tauschst Teile und entscheidest in Dialogen über das Leben deiner Kundschaft. Für die Hauptstory solltest du laut Entwicklern 15 Stunden und mehr einplanen. Und lass gerne ein Abo auf YouTube da!
HIER kommst du zu den ReStory Errungenschaften.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze: Die ReStory Tipps
Wenig Zeit? Die fünf wichtigsten ReStory Tipps in Kurzform:
- Erstes Upgrade: Profi-Schraubenzieher für 11.000 Yen, alles andere kann warten.
- Geldsparen: Trinkgeldglas und Schredder holen, Druckluft und Ultraschallreiniger anfangs ignorieren.
- Story-Motor: Lizenzen. Ohne die passende Lizenz stockt der Handlungsfaden.
- Zeitmanagement: Der Tag wechselt erst, wenn du per Fahrrad heimfährst, also vor 8 Uhr morgens zurück.
- Wochenkosten: rund 5.000 bis 6.000 Yen in der Frühphase, später kommen Strom und Sicherheitsdienst dazu.

ReStory Tipps für die ersten Tage in der Werkstatt
1. Der Notizblock ist dein Bauplan. Er listet nicht nur defekte, fehlende und verschmutzte Bauteile, sondern auch die Reihenfolge, in der alles zurück ins Gehäuse muss. Wer beim Zusammenbau hängt, schaut dort nach statt zu raten.
2. Sortiere dein Werkbrett. Dreckige Teile links, saubere rechts. Der Notizblock markiert Verschmutzungen zwar, aber räumlich getrennt findest du das nächste Teil deutlich schneller.
3. Putze wirklich die ganze Werkstatt. Für die Errungenschaft „Blitzsauber“ musst du jedes dreckige Objekt und den Müll erwischen, auch links und rechts vom Arbeitsplatz. Diese Bereiche siehst du erst, wenn du die Kamera schwenkst.
4. Kauf früh das Trinkgeldglas. Es steht physisch im Laden, zieht aber auch bei Onlineaufträgen Trinkgeld. Pro abgeschlossenem Job kommen so rund 200 bis 500 Yen extra rein.
5. Nutze die Nachtschicht für Reinigungsjobs. Ab Mitternacht bis 8 Uhr kannst du weder Pakete verschicken noch empfangen. Perfekte Zeit für Aufträge, die nur Reinigung brauchen: Am Morgen gehen sie gesammelt raus und finanzieren deinen Tag.

Werkzeuge und Upgrades: Was sich lohnt, was nicht
6. Druckluftspray kannst du überspringen. Der Vorrat ist schnell leer, während die Pinsel-Upgrades günstig sind und Staub dauerhaft besser lösen.
7. Priorität eins ist der Profi-Schraubenzieher (11.000 Yen). Es gibt nur zwei Stufen, und die letzte erledigt Schrauben praktisch sofort. Nebenbei ploppt die Errungenschaft „Den richtigen Dreh“.
8. Der Ultraschallreiniger ist ein Mid-Game-Kauf. Das erste Modell kostet 80.000 Yen, nimmt drei Teile auf und braucht 30 Sekunden pro Durchgang. Früh im Spiel stehst du nur daneben und wartest, spannend wird es erst mit den weiteren Ausbaustufen.
9. Der Schredder (ab ca. 70.000 Yen) verwandelt Schrott in Bargeld. Ohne ihn fliegen defekte Bauteile in den Müll, mit ihm bringt jedes zerkleinerte Teil rund 200 bis 500 Yen.
10. Lackieren und Umprogrammieren erst auf Kundenwunsch. Beides erhöht den Gerätewert nicht. Airbrush und der Hacking-Minigame-Aufsatz sind reine Auftragswerkzeuge, also warte, bis eine Bestellung sie verlangt.

Onlinemarktplatz, Ersatzteile und Lizenzen
11. Traue keinem Angebot blind. Beschreibungen und Verkäuferbewertungen auf dem Onlinemarktplatz sind unzuverlässig, „nur etwas staubig“ kann heißen, dass am Ende fast jedes Bauteil hinüber ist. Kalkuliere Fehlkäufe wie auf einem echten Gebrauchtmarkt ein.
12. Ersatzteilkisten sind fast immer ein guter Deal. Es gibt sie in klein, mittel und groß, der Inhalt bleibt bis zur Lieferung geheim, das Preis-Teile-Verhältnis schlägt aber Einzelkäufe. Nebeneffekt: Die Errungenschaft „Zocken“ verlangt 50 Kisten, sammle also von Tag eins an.
13. Lizenzen liefern Originalteile. Mit der Lizenz für ein Gerät bestellst du Teile direkt beim Hersteller. Nicht immer billiger, aber du weißt garantiert, was ankommt. Insgesamt gibt es 20 Lizenzen, der komplette Satz kostet rund 2.459.000 Yen.
14. Nutze den Lizenz-Stillstand als Sparphase. Laufkundschaft bringt manchmal Geräte, für die dir die Lizenz fehlt. Du nimmst sie trotzdem an, doch die Story wartet, bis das Gerät fertig ist. Diese Pause ist ideal, um mit Reinigungs- und Reparaturaufträgen ein Polster für die nächste Lizenz aufzubauen.
Geld, Rechnungen und Tagesrhythmus
15. Elf Onlineaufträge pro Tag, drei Tage Zeit. Jeden Tag stehen elf Bestellungen zur Auswahl, gemischt aus reinen Reinigungen und echten Reparaturen. Wer die Frist reißt, riskiert schlechtere Bewertungen. Bewertungen sind gleichzeitig Achievement-Währung: 5, 25 und 50 Rezensionen schalten „Erste Rückmeldungen“, „Wachsende Beliebtheit“ und „Der beste Laden in Akiba!“ frei.
16. Der Tag endet nur per Fahrrad. Du kannst durcharbeiten, aber der Kalender springt erst weiter, wenn du heimfährst und schläfst. Willst du saubere Tageszähler (für „Mitarbeiter des Monats“, „Quartalsbericht“ und „Akiba ist mein Zuhause“), fahr vor 8 Uhr morgens nach Hause.
17. Rechnungen sind planbar. Wöchentlich fallen zuerst Miete und Internet an, mit Story-Fortschritt kommen Strom und Sicherheitsdienst dazu. Mit dem teuersten Internettarif (1.500 Yen, die 1-MB-Leitung) landest du bei etwa 6.000 Yen pro Woche, mit dem 500-Yen-Tarif bei rund 5.000. Zum Bezahlen legst du Bargeld aus der Kasse in den Umschlag und gibst ihn zurück.
18. Entscheidungen wirken nach. Viele Figuren haben schmutzige Vorgeschichten, und deine Dialogwahl beeinflusst ihr Schicksal, nicht nur die Story deines Ladens. Eine harmlos gemeinte Bemerkung kann dich in Folgefragen drängen, in denen du jemanden ungewollt verpfeifst. Nebenfigur Haruhi bietet dir außerdem „gefundene“ Ersatzteile an. Lehnst du ab, bleibt das Angebot per E-Mail bestehen, wer die Teile will, sollte aber gleich im ersten Gespräch zusagen. Kostenlose Teile mit möglichen Konsequenzen später sind Teil des Deals.
Errungenschaften, die du leicht verpasst
Von den 50 Steam-Errungenschaften laufen die meisten nebenbei mit. Diese solltest du bewusst mitnehmen:
- Origami: Repariere das Eggotchi des kleinen Mädchens und lehne die Bezahlung ab, auch die des Kuriers, mit dem Hinweis, dass Kinder gratis reparieren. Später bringt der Kurier eine Origami-Figur zurück, die aufgestellt Gemütlichkeitspunkte gibt.
- Insolvenz: Hier musst du absichtlich patzen und eine Rechnung verfallen lassen. Mach das früh, wenn die Beträge klein sind.
- Von allem ein bisschen: Ein einzelner Auftrag muss Reinigen, Reparieren, Lackieren und Hacking verlangen. Vorher brauchst du also Airbrush und Hacking-Werkzeug.
- Zen-Oase: Über 100 Gemütlichkeitspunkte. Die bekannten Deko-Objekte reichen einzeln nur für etwa 69 Punkte, du musst günstige Teile also mehrfach kaufen. Ein Exemplar von allem kostet rund 57.600 Yen.
- Geizkragen: Zehn Tage in Folge kein einziger Teilekauf. Ein einziges Ersatzteil setzt den Zähler zurück, plane die Phase deshalb mit vollem Lager.
Kuriosität am Rande: „Wie ging das noch mal?“ soll laut Beschreibung eine Reparatur mit dem Lötkolben verlangen, springt aktuell aber bei praktisch jedem Spieler extrem früh auf. In der Community wird berichtet, dass schon das erste Reinigen mit dem Pinsel genügt.
Das waren unsere ReStory Tipps. Viel Erfolg beim Spielen!
FAQ zu ReStory Tipps (ReStory: Chill Electronics Repairs)
Welches Upgrade soll ich in ReStory zuerst kaufen? Den Profi-Schraubenzieher für 11.000 Yen. Er spart bei jedem einzelnen Gerät Zeit. Danach lohnen Trinkgeldglas und Pinsel-Upgrades, während Ultraschallreiniger (80.000 Yen) und Schredder (ab ca. 70.000 Yen) erst sinnvoll sind, wenn du regelmäßig mehrere Aufträge parallel laufen hast.
Wie komme ich in ReStory schneller in der Story voran? Über Lizenzen. Der Handlungsfaden hängt daran, welche Gerätetypen du reparieren darfst, und Laufkundschaft blockiert dich, solange ein Gerät ohne passende Lizenz herumliegt. Alle 20 Lizenzen kosten zusammen rund 2.459.000 Yen, entsprechend läuft die Kampagne parallel zu deinem Kontostand.
Sind alle 50 Errungenschaften aktuell machbar? Fünf Errungenschaften sind versteckt („Das rockt!“, „Ghost in the Frame“, „Ronin“, „Melancholie“, „Globalisierung“) und ihre Bedingungen sind noch nicht restlos geklärt. Dazu wird eine Errungenschaft aktuell offensichtlich zu früh vergeben, das ist für 100 Prozent aber kein Hindernis, sondern ein Geschenk. Ein vollständiger Run ist also möglich, braucht wegen „Akiba ist mein Zuhause“ (365 Tage) aber Geduld.
