Blood of Dawnwalker Kampfsystem: Richtungen, Omniattack und beide Kampfstile erklärt

Das Blood of Dawnwalker Kampfsystem ist richtungsbasiert: Angriffe und Blocks laufen über vier Richtungen, die du selbst wählst. Wer das nicht mag, schaltet auf Omniattack und Omniblock um, verbraucht dabei aber mehr Ausdauer. Tagsüber kämpft Coen mit Schwert und Zauberei, nachts mit Klauen und Vampirfähigkeiten.

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Blood of Dawnwalker Kampfsystem: Vier Richtungen als Grundlage

Jeder Angriff kommt aus einer von vier Richtungen: oben, unten, links oder rechts. Auf dem Controller wählst du sie mit dem rechten Stick, am PC mit der Maus. Gegner telegrafieren ihre Schläge über ein Symbol, das dir die Richtung anzeigt.

Bei der Verteidigung gilt dasselbe Prinzip, und hier liegt der entscheidende Unterschied:

  • Block halten fängt den Treffer ab, frisst aber schnell deine Ausdauer.
  • Richtungsblock im richtigen Moment ergibt eine Parade. Du musst den Schwung des Gegners dafür nicht selbst timen. Sobald das Schildsymbol an der Richtungsanzeige orange aufleuchtet, ist der Moment da. Wer zusätzlich Perfect Riposte freischaltet, bekommt nach jeder Parade einen garantierten kritischen Treffer. Blood of Dawnwalker parieren kostet keine Ausdauer und öffnet den Gegner für einen Konter.

Ausdauer ist die eigentliche Währung im Blood of Dawnwalker Kampfsystem. Angreifen kostet dich immer Ausdauer, ein erfolgreicher Richtungsblock dagegen keine. Wer stattdessen nur stumpf den Block hält, steht irgendwann ohne Reserve da und kassiert.

Zwei Regeln solltest du dir merken. Erstens: Wiederhol nicht dieselbe Richtung. Gegner lesen dein Muster und wehren gleichförmige Angriffe zunehmend ab. Und noch ein Hinweis, den das Spiel leicht untergehen lässt: Rote Blitze am Bildrand zeigen dir die Angriffsrichtung, auch wenn der Gegner gar nicht im Bild ist. Ein Blitz links bedeutet Angriff von links. Gerade gegen mehrere Gegner ist das die wichtigste Information auf dem Schirm.

Zweitens: Markierte Angriffe sind unblockbar. Die musst du ausweichen, egal wie gut dein Timing sonst ist.

Ein Hinweis aus den ersten Testberichten: Gegner greifen nacheinander an statt gleichzeitig. Auch in einer Gruppe wirst du also nicht von allen Seiten gleichzeitig überrannt, was das richtungsbasierte Blood of Dawnwalker parieren überhaupt erst praktikabel macht.

Blood of Dawnwalker Omniattack und Omniblock: Der einfache Modus

Rebel Wolves weiß, dass Richtungskampf nicht jedem liegt. Deshalb gibt es Blood of Dawnwalker Omniattack und Omniblock als Alternative: Das Spiel wählt die Richtung automatisch, du drückst nur noch eine Taste.

Der Preis dafür ist höherer Ausdauerverbrauch. Ein gezielter Richtungsblock ist sparsamer als ein Omniblock, eine saubere Parade sowieso. Du zahlst Bequemlichkeit also mit Ressourcen, nicht mit Schaden.

Wichtig: Blood of Dawnwalker Omniattack legt dich nicht fest. Der Wechsel zwischen beiden Systemen ist jederzeit möglich, auch mitten im Spiel. Und unblockbare Angriffe musst du auch im Omni-Modus ausweichen, dieser Teil lässt sich nicht automatisieren.

Der Game Director selbst hat übrigens eingeräumt, dass er im eigenen Spiel meist nicht mit Richtungsangriffen kämpft. Wenn du also mit dem gemischten Ansatz startest, machst du nichts falsch.

Tag und Nacht: Zwei Kampfstile im Blood of Dawnwalker Kampfsystem

Coens Doppelnatur ist keine Kosmetik, sondern trennt das Kampfsystem in zwei Hälften.

Tag (Mensch)Nacht (Vampir)
HauptwaffeSchwertKlauen, Schwert bleibt wählbar
MagieZauberei verfügbarZauberei gesperrt
HeilungNahrung und VerbrauchsgegenständeBlut trinken
BesonderheitRitualmagie über RunenSchattenschritt, Wandlauf, Wolfsform

Am Tag stützt sich Coen auf Schwertkampf und Zauberei, eine geerdete Blutmagie über Runen, die in seine Haut geritzt sind. Dazu gehören Effekte wie ein Schadenseffekt über Zeit.

Nachts sind die Hexen gesperrt, dafür stehen dir Vampirfähigkeiten offen. Du heilst dich, indem du Gegner beißt, Tiere geben deutlich weniger Leben zurück. Beim Trinken bist du nicht unverwundbar: Stehen weitere Gegner in der Nähe, greifen sie dich währenddessen an.

Der gefährlichste Punkt ist der Blutdurst. Fällt Coens Gesundheit nachts unter einen bestimmten Wert, sucht er sich selbstständig das nächste Opfer, und das kann ein Verbündeter sein. Alles zum Blutdurst haben wir separat aufgeschrieben. Stirbt die Person, endet unter Umständen ihre gesamte Questreihe.

Aktivierungsladungen und die drei Fertigkeitsbäume

Für aktive Fähigkeiten gibt es keine Manaleiste. Stattdessen füllst du Aktivierungsladungen, und zwar durch erfolgreiche Angriffe, Blocks und Paraden. Passives Herumstehen bringt dir also nichts, das System belohnt aktives Spiel.

Vergiss die Waffenkunst nicht. Jede blaue, violette und legendäre Waffe bringt eine eigene Fähigkeit mit, die du auf Abklingzeit einsetzen kannst, ohne dafür einen Fertigkeitspunkt auszugeben. Armschienen haben dasselbe für die Klauen. Das sind geschenkte Fähigkeiten, und viele Spieler benutzen sie nie, weil das Spiel nicht darauf hinweist.

Üben kannst du das alles zum ersten Mal im Training gegen deinen Vater in Like Father, Like Son. Die Blood of Dawnwalker Skills verteilen sich auf drei Fertigkeitsbäume:

  1. Schwertkunst funktioniert Tag und Nacht.
  2. Zauberei ist der Tageszweig für Magie.
  3. Vampirismus ist der Nachtzweig für Klauen, Bewegung und Blutfähigkeiten.

Neue Fähigkeiten lernst du nicht einfach per Levelaufstieg. Du musst zuerst ein Handbuch finden oder kaufen, danach kostet das Freischalten Erfahrungspunkte und einen Zeitabschnitt. Damit hängt deine Charakterentwicklung direkt am 30-Tage-Budget, wie wir es im Guide zum Blood of Dawnwalker Zeitsystem aufschlüsseln.

Besonders starke Blood of Dawnwalker Skills auf der Vampirseite sind zusätzlich an Blutmutationen gebunden. Dafür jagst du bestimmte namentliche Vampire und trinkst deren Blut. Das kostet ebenfalls Zeit und erhöht deine Berüchtigung bei Brencis‘ Leuten.

Blood of Dawnwalker Schwierigkeitsgrad: Wo die Anzeigen verschwinden

Es gibt vier Stufen: Story, Fair, Challenging und Duellant (Duelist). Der Unterschied liegt nicht nur bei Lebenspunkten und Schaden.

Auf den höheren Stufen schaltet das Spiel die Richtungsanzeigen ab. Statt eines Symbols, das dir die Angriffsrichtung verrät, musst du die Körpersprache deines Gegners lesen. Der Game Director hat das ausdrücklich als Designziel beschrieben: schwerer machen, ohne einfach nur die Zahlen zu erhöhen.

Auf leichteren Stufen lassen sich außerdem gegnerische Animationen verlangsamen. Das gibt dir mehr Zeit, den ankommenden Angriff zu erkennen, und ist die sinnvollere Hilfe, wenn dir das Timing schwerfällt.

Für den Einstieg ist Fair der passende Blood of Dawnwalker Schwierigkeitsgrad. Du kannst später jederzeit hochschalten, und genau das lohnt sich, sobald du die Paraden sitzen hast.

Wann du loslegen kannst, steht im Guide zur Release-Uhrzeit von Blood of Dawnwalker, und ob dein Rechner mitkommt, klären die Systemanforderungen. Was du sonst noch in den ersten Stunden beachten solltest, steht in unseren Tipps zum Start. Wie ein richtungsbasiertes System in einem anderen Action-Rollenspiel funktioniert, zeigt unser Kampfsystem-Guide zum Gothic 1 Remake.

FAQ zum Blood of Dawnwalker Kampfsystem

Gibt es Bogen oder Armbrust?

Nein. Coen ist reiner Nahkämpfer. Bögen und Armbrüste gibt es nicht, gekämpft wird mit Schwert, Magie, Klauen und Fäusten. Das ist eine bewusste Entscheidung, damit du in jedem Gefecht auf kurzer Distanz bleibst und aktiv parieren musst.

Kann ich die Kamera im Kampf umstellen?

Ja, es stehen zwei Distanzen zur Wahl. Die nahe Kamera zeigt Coen von hinten über die Schulter und macht Angriffsrichtungen besser lesbar. Die weite Kamera verschafft dir Übersicht, wenn mehrere Gegner gleichzeitig heranrücken.

Wie heile ich mich mitten im Kampf?

Das hängt an der Tageszeit. Als Mensch nutzt du Nahrung und Verbrauchsgegenstände, als Vampir trinkst du Blut von Gegnern, Tieren oder Zivilisten. Die Heilung über Blut ist im Kampf der schnellere Weg, macht dich währenddessen aber angreifbar.

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Offizieller Launch-Trailer zum Spiel:

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