War in the North Eradan Build: Der Bogen macht den Unterschied

Eradan ist der Held, mit dem die meisten in die Legacy Edition starten, und er ist der flexibelste der drei. Genau darin liegt die Falle: Wer alles gleichzeitig will, wird nirgends stark. Dieser War in the North Eradan Build stellt den Bogen in den Mittelpunkt, weil Kopftreffer und der Schwere Schuss (Heavy Shot) die höchste Schadensspitze des Waldläufers liefern. Dazu gibt es eine Nahkampf-Variante für alle, die lieber im Getümmel stehen.

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Warum der Eradan Build auf den Bogen setzt

Offiziell steht der Dúnedain-Waldläufer für Heimlichkeit und Präzision mit Bögen und Schwertern. Seine Stärken sind Tempo, Flexibilität und hoher Schaden gegen einzelne Ziele. Seine Schwäche: Defensiv lässt er sich kaum sinnvoll spielen, und in höheren Stufen ziehen Farin und Andriel in vielen Bereichen vorbei. Umso wichtiger ist ein klarer Fokus.

Der Bogen ist dabei der lohnendste Weg, weil das Kampfsystem Kopftreffer belohnt. Der Erfolg Scharfschütze verlangt allein 50 Gegner per Kopfschuss, und Eradan besitzt als einziger Held eine Fertigkeit, die den Kopfschuss-Schaden der ganzen Gruppe erhöht. In der Legacy Edition zahlt sich das doppelt aus, denn ihr wechselt jederzeit zwischen den Helden und vergebt die Fertigkeiten der KI-Kameraden selbst.

Zur Planung: Jeder Held hat drei Fertigkeitsbäume mit vier Stufen, und Punkte im jeweiligen Baum schalten die höheren Ränge frei. Pro Stufenaufstieg gibt es einen Fertigkeitspunkt und drei Attributspunkte. Umskillen geht nur über ein teures Händler-Item, deshalb lohnt der Plan von Anfang an. Wenn ihr noch schwankt, hilft unser Vergleich zur besten Klasse.

War in the North Eradan Build: Der Bogen macht den Unterschied
War in the North Eradan Build: Der Bogen macht den Unterschied

Der Scharfschützen-Build: diese Fertigkeiten zählen

Der Kern sitzt im Bogen-Baum, zwei Zukäufe kommen aus den anderen beiden Ästen.

Kern des Builds

  • Schwerer Schuss (Heavy Shot): Ihr spannt den Bogen und lasst los, für einen deutlich stärkeren Pfeil. Das ist euer Einstiegsskill und die Basis für alles Weitere.
  • Piercing Shot: Das direkte Upgrade dazu. Es erhöht den Anfangsschaden, verkürzt die Ladezeit und legt zusätzlichen Schaden über Zeit auf das Ziel. Erst damit fühlt sich der Schwere Schuss richtig an.
  • Bow Mastery: Mehr Bogenschaden und schnelleres Nachladen. Reiner Zugewinn, jeder Rang lohnt.
  • Precision Aura: Ein geteilter Bonus, der den Kopfschuss-Schaden aller Gruppenmitglieder erhöht. Solo profitieren also auch eure KI-Begleiter, im Koop ist es der beste Grund, warum jemand Eradan spielen sollte.

Sinnvolle Ergänzungen

  • Betäubungsschuss (Stunning Shot): Betäubt das Ziel und ermöglicht direkt danach einen kritischen Angriff. Das ist eure Abkürzung in den Heldenmodus (Hero Mode).
  • Kritische Wunde (Critical Wound): Steigert den Schaden im Heldenmodus und erhöht die Rate, mit der eure Angriffe kritische Treffer aufbauen. Liegt im Tarnungs-Ast, ist für jeden Eradan aber Gold wert.
  • Volley: Feuert mehrere Pfeile, die sich automatisch sichtbare Ziele suchen. Der Notausgang gegen Gruppen.
  • Broad Quiver: Mehr Pfeile im Köcher. Klingt banal, entscheidet aber, wie lange ihr auf Distanz bleiben könnt.
  • Agility: Gibt Rüstung abhängig von eurer aktuellen Geschicklichkeit. Da der Build ohnehin auf Geschicklichkeit läuft, ist das kostenlose Defensive.
  • Blood of Westernesse: Senkt die Abklingzeiten eurer aktiven Fertigkeiten.

Punkte, die ihr sparen könnt

Alles, was ausschließlich Nahkampfwaffen betrifft, bleibt liegen: Beidhändigkeit (Dual Wield), Dual Strike und Cleave verlangen bestimmte Waffen und tragen zum Bogenschaden nichts bei. Auch der Passivwert für Zweihandschwerter ist im Scharfschützen-Aufbau verschwendet.

Alternative: Eradan als Assassine im Nahkampf

Wer den Waldläufer lieber als Meuchler spielt, dreht die Prioritäten. Grundlage ist Entrinnen (Evasion), mit dem Eradan sich der Sicht der Gegner entzieht, plus Ansturm (Onslaught) für den schweren Überraschungsangriff aus der Tarnung. Dazu passen Meister der Tarnung (Stealth Mastery) und Trügerischer Feind (Elusive Foe), mit dem normale Angriffe die Tarnung nicht mehr aufheben.

Im mittleren Ast bilden Waldläuferschlag (Ranger Strike) und Kampftraining (Combat Training) die stärkste Einzelziel-Kombination, während Macht der Dunedain (Might of the Dunedain) nach jedem Kill kurzzeitig Stärke schenkt und in langen Kämpfen aufblüht. Bei den Werten führt hier Stärke, gefolgt von Ausdauer.

Diese Variante ist spaßig, aber unnachsichtiger: Ohne Tarnung im Rücken steht Eradan im Nahkampf schlechter da als Farin, dessen Aufbau wir im Farin Build durchgehen.

Werte, Pfeile und Ausrüstung

Pro Stufe verteilt ihr drei Punkte auf Stärke (Strength), Geschicklichkeit (Dexterity), Ausdauer (Stamina) und Wille (Will). Für den Bogen-Build gilt:

  • Geschicklichkeit zuerst, sie treibt den Fernkampfschaden und über Agility zusätzlich die Rüstung.
  • Ausdauer als zweiter Wert, damit ein verpatztes Manöver nicht sofort tödlich endet.
  • Stärke nur, wenn ihr den Nahkampf als Notlösung behalten wollt.
  • Wille ist bei Eradan überflüssig.

Pfeile sind begrenzt. Wie viele ihr tragt, seht ihr im Fernkampf-Modus oder im Inventar, Nachschub liefern Händler und Beute. Kauft in jeder Stadt auf, sonst steht der Scharfschütze im Bossfight mit dem Schwert da.

Bei der Ausrüstung zählen Schaden, kritischer Schaden und Elementarschaden. Die Farbcodierung verrät die Qualität: weiß (Common), grün (Uncommon), blau (Rare), lila (Epic). Achtet auf Rüstungssets, deren Boni pro angelegtem Teil steigen, und steckt Elfensteine gezielt auf Geschicklichkeit, der Elfenstein der Geschicklichkeit gibt zum Beispiel plus fünf. Nutzt außerdem Eradans Rassenfähigkeit: Er erkennt Spuren und findet damit versteckte Vorräte und Truhen, die die anderen beiden übersehen.

So spielt ihr Eradan im Kampf

Eradan ist ein Zielsucher, kein Frontkämpfer. Sucht euch die gefährlichen Einzelgegner heraus, also Orkzauberer, Hauptmänner und frisch erwachte Grabunholde, und nimmt sie zuerst aus dem Spiel. Der Ablauf, der fast immer funktioniert:

  1. Aus der Distanz mit dem Schweren Schuss auf den Kopf zielen, voll aufgeladen.
  2. Bleibt das Ziel stehen, folgt der Betäubungsschuss.
  3. Sobald die Markierung über dem Gegner erscheint, den kritischen Treffer setzen und den Heldenmodus zünden.
  4. Im Heldenmodus dranbleiben, denn er steigert Schaden und Erfahrungspunkte, solange die Kette nicht reißt.

Gegen Trolle und schwere Gegner gilt weiter: ausweichen statt blocken, denn ihre Angriffe lassen sich nicht abfangen. Haltet Abstand, rollt aus der Gefahrenzone und schießt zwischen den Angriffen nach.

Im Koop ist eure Rolle klar verteilt: Farin hält die Front, Andriel heilt, und ihr räumt Bogenschützen und Magier weg, bevor sie das Team ausbremsen. Die Precision Aura wirkt dabei auf alle, ihr steigert also nebenbei den Schaden eurer Mitspieler. Wie ihr eine Sitzung aufsetzt, steht im Koop-Guide.

Das wars mit dem War in the North Eradan Build Guide. Wir wünschen euch viel Erfolg!

FAQ zu War in the North Eradan Build

Bogen oder Nahkampf: was ist bei Eradan besser?

Der Bogen. Kopftreffer skalieren im Kampfsystem besonders gut, und nur Eradan bringt mit der Precision Aura einen Kopfschuss-Bonus für die gesamte Gruppe mit. Der Nahkampf-Assassine ist spielbar, verlangt aber deutlich mehr Positionsarbeit.

Welche Fertigkeit zuerst für das Eradan Build?

Schwerer Schuss, dann Piercing Shot, danach Bow Mastery. Erst wenn diese Kette steht, lohnen Precision Aura, Betäubungsschuss und Kritische Wunde.

Ist Eradan im späteren Spielverlauf zu schwach?

Er bleibt spielbar, verliert im Vergleich aber Boden, weil Farin mehr aushält und Andriel die Gruppe zusammenhält. Wer bei Eradan konsequent auf Geschicklichkeit und den Bogen setzt und Kopftreffer sucht, hält problemlos mit.

Wenn dir der „War in the North Eradan Build“-Guide gefallen haben, findest du hier Guides zu aktuellen Releases

Trailer zu War in the North

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