War in the North Herausforderungskarten: Lothlórien und Osgiliath freischalten

Die Weltkarte der Legacy Edition zeigt viele Orte, die ihr nie betreten könnt. Zwei davon sind die Ausnahme, und die sind das beste Trainingsgelände im Spiel. Wir zeigen euch, wie ihr die War in the North Herausforderungskarten freischaltet, für welche Stufe welche Arena gedacht ist und was hinten rauskommt. Im Englischen heißen sie Challenge Maps, in der Community auch Herausforderungsmissionen.

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Herausforderungskarten freischalten

Die Bedingung ist simpel: Beendet Kapitel 1. Konkret heißt das, ihr räumt Fornost und erreicht Sarn Ford. Danach erscheinen beide Arenen auf der Weltkarte und lassen sich wie jede andere Mission anwählen, jederzeit und so oft ihr wollt.

Wichtig zur Erwartungshaltung: Es gibt genau zwei Herausforderungskarten, nämlich Lothlórien und Osgiliath. Alle anderen Orte auf der Karte sind reine Lore-Einträge, die euch die geografische Lage erklären, aber nicht bereisbar sind. Wer dort auf versteckte Level hofft, sucht umsonst.

Beide Karten funktionieren als Arena: Ihr steht auf einem abgeschlossenen Areal und schlägt Gegnerwellen zurück, die von Runde zu Runde stärker werden. Spielerberichte sprechen von rund 15 bis 20 Wellen, wobei etwa jede fünfte eine Bosswelle ist, oft mit Trollen oder Riesenspinnen. Eine offizielle Zahl hat Aspyr dazu nicht veröffentlicht.

War in the North Herausforderungskarten: Lothlórien und Osgiliath freischalten
War in the North Herausforderungskarten: Lothlórien und Osgiliath freischalten

Osgiliath: die Arena für den Einstieg

Osgiliath ist die einfachere der beiden Karten und laut Entwicklerangaben von damals für Charaktere zwischen Stufe 4 und 16 ausgelegt. Damit ist sie genau das, was ihr direkt nach der Freischaltung braucht: ein Ort, an dem eure ersten Fertigkeiten unter kontrollierten Bedingungen auf die Probe kommen.

Der praktische Nutzen liegt in der Wiederholbarkeit. Statt in der Kampagne weiterzuhetzen und mit halb ausgebautem Helden gegen den nächsten Boss zu laufen, holt ihr hier ein paar Stufen und eine Handvoll Beute. Für Kombinationen wie Betäubungsschuss plus kritischer Treffer ist die Arena ideal, weil ständig neue Ziele nachrücken.

Lothlórien: die Arena für hohe Stufen

Lothlórien ist die Fortgeschrittenen-Variante und war für Stufe 11 bis 22 gedacht. Hier lohnt es sich, mit einem fertig ausgebauten Kernzweig anzutreten, nicht mit gestreuten Punkten.

Auf Heldenhaft und erst recht auf Legendär gehören beide Arenen zum Härtesten, was das Spiel bietet, weil euch die Wellen keine Verschnaufpause lassen. Genau deshalb ist Lothlórien im zweiten Durchgang so wertvoll: Stufe und Ausrüstung wandern in New Game Plus mit, ihr kommt also deutlich stärker zurück, als ihr beim ersten Besuch waren.

Was die Arenen abwerfen

Die Herausforderungskarten sind kein Nebenschauplatz, sondern die effizienteste Quelle für Fortschritt außerhalb der Story:

  • Erfahrung. Neben der Erfahrung für jede Welle gibt es beim Abschluss einer Karte eine Pauschale obendrauf.
  • Beute und Münzen. Waffen, Rüstung und Elbensteine fallen hier genauso wie in der Kampagne. Wie ihr die Steine sinnvoll einsetzt, klären wir im Guide zu den Elbensteinen.
  • Erfolge. Die Arenen sind der schnellste Weg für alle Zähler, die auf Masse setzen, also 200 und 600 Kills in einem Durchgang, vier Gegner gleichzeitig, drei kritische Treffer in zehn Sekunden und die 50er Trefferserie im Heldenmodus.

Praktisch ist außerdem das Rückreise-Symbol der Gemeinschaft in beiden Arenen. Damit kehrt ihr jederzeit in die Stadt zurück, ohne euren Platz in der Story zu verlieren.

Taktik für die Wellen

Vier Dinge machen den Unterschied zwischen Welle 8 und Welle 18:

Engstellen nutzen. Lasst euch nicht in der Mitte einkesseln. Sucht Durchgänge und Kanten, damit immer nur wenige Gegner gleichzeitig an euch herankommen.

Bosswellen vorbereiten. Zündet Tränke, bevor die Bosswelle startet, nicht mitten darin. Trolle führen unblockbare Angriffe aus, hier gilt weiterhin ausweichen statt blocken.

Beleram sparen. Große Federn sind begrenzt, und die Adlerhilfe wirkt in einer Bosswelle deutlich mehr als gegen normale Orks.

Zu dritt antreten. Online spielt ihr mit bis zu zwei Mitstreitern, und die Wellen verzeihen mit einem echten Team deutlich mehr. Andriel hält mit Zuflucht die feindlichen Bogenschützen aus der Rechnung, Farin bindet die Aggro, Eradan räumt Magier weg. Wie ihr eine Sitzung aufsetzt, steht im Koop-Guide.

FAQ zu den War in the North Herausforderungskarten

Wie viele Herausforderungskarten gibt es?

Genau zwei, Lothlórien und Osgiliath. Alle weiteren Orte auf der Weltkarte dienen nur der Einordnung und lassen sich nicht bereisen.

Ab welcher Stufe sollte ich die Arenen angehen?

Osgiliath war für Stufe 4 bis 16 gedacht, Lothlórien für Stufe 11 bis 22. Direkt nach der Freischaltung geht also Osgiliath, Lothlórien lohnt sich später oder im zweiten Durchgang.

Verliere ich meinen Story-Fortschritt, wenn ich eine Arena besuche?

Nein. Ihr wählt die Karten von der Weltkarte aus und kehrt über das Symbol der Gemeinschaft jederzeit in die Stadt zurück, ohne eure Position in der Kampagne zu verlieren.

Wenn dir der „War in the North Herausforderungskarten“-Guide gefallen haben, findest du hier Guides zu aktuellen Releases

Trailer zu War in the North

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