Vor dem ersten Schritt nach Fornost stellt sich in der Legacy Edition nur eine Frage: Wer trägt euren Durchgang? Die Antwort auf die War in the North beste Klasse fällt heute anders aus als 2011, denn Aspyr erlaubt jetzt das Wechseln zwischen allen drei Helden im laufenden Spiel und lässt euch die KI-Begleiter erstmals komplett ausrüsten und skillen. Wir sortieren Stärken, Schwächen und Rollen, damit ihr sofort losziehen könnt.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt: Das ist die War in the North beste Klasse
Eure Gemeinschaft besteht immer aus denselben drei Helden. Jeder Spieler übernimmt einen davon, im Solo-Modus steuert die KI die beiden anderen. So sieht die Kurzfassung aus:
- Farin, Zwergen-Champion: die robusteste Wahl. Steckt am meisten ein, räumt Gruppen im Nahkampf ab und hat mit dem Explosive Bolt die durchschlagskräftigste Fernkampf-Fähigkeit im Spiel.
- Eradan, Dúnedain-Waldläufer: der Allrounder. Bogen und Schwert, Kopfschüsse und Heimlichkeit, angenehm flott, aber weniger vergebend als der Zwerg.
- Andriel, Elben-Lehrmeisterin: die Team-Stütze. Heilung, Schutzzauber, Flächenmagie (AoE) und die einzige Trankherstellung der Truppe.
Wichtig für die Legacy Edition: Die Wahl bindet euch nicht mehr. Ihr wechselt die Helden jederzeit durch (Hot-Swap) und bestimmt bei den KI-Kameraden Ausrüstung, Werte und Fertigkeiten selbst. Wer sich verskillt oder mit einer Rolle nicht warm wird, schwenkt einfach um, statt einen neuen Durchgang zu starten.

Farin, Zwergen-Champion: die sicherste Wahl im Solo
Offiziell steht Farin für ungeheure Zähigkeit und vernichtende Nahkampfangriffe, und genau so spielt er sich auch. Er hält Treffer aus, die Eradan und Andriel umwerfen, und kontrolliert mit Flächenangriffen ganze Pulks. Seine Fertigkeitsäste rund um den Schlachtruf (War-cry) liefern dazu Schildhieb und Schildattacke, mit denen ihr Gegner aufbrecht und aus der Deckung reißt.
Der eigentliche Grund für seinen Ruf als starkes Solo-Paket liegt aber in der Armbrust. Der Explosive Bolt ist ein Fernkampfangriff mit Flächenschaden, der voll ausgebaut normale Gegner aus dem Spiel nimmt und selbst Trolle und Bosse in wenigen Schüssen zerlegt. Wer diesen Weg geht, investiert seine Werte in Geschicklichkeit (Dexterity) und Ausdauer (Stamina).
Als Rassenfähigkeit spürt Farin Risse und Schwachstellen in Wänden und Felsen auf und schlägt sie für Münzen, Gegenstände und Edelsteine frei.
Für wen: Einsteiger, Solo-Spieler und alle, die die Kampagne auf einem hohen Schwierigkeitsgrad angehen.
Eradan, Dúnedain-Waldläufer: Präzision auf Distanz
Eradan setzt laut Klassenprofil auf Heimlichkeit und Präzision mit Bögen und Schwertern. Seine drei Fertigkeitsbäume decken Nahkampf, Bogenschießen und Heimlichkeit ab, ihr entscheidet also selbst, ob er als Duellant oder als Scharfschütze in den Norden zieht.
Der Bogen ist sein Aushängeschild, weil Kopftreffer im Kampfsystem richtig zählen. Der Erfolg Scharfschütze verlangt 50 Gegner per Kopfschuss, was zeigt, wie tragfähig der Fernkampf-Weg ist. Im Nahkampf ist der Waldläuferschlag der klassische Einstiegsast. Wer den Heimlichkeitszweig ausbaut, arbeitet mit Ausweichen (Evasion): Fertigkeiten dieses Baums verlängern die Wirkung, betäuben Gegner beim Aktivieren oder regenerieren Leben und Kraft, solange der Effekt läuft.
Seine Rassenfähigkeit deckt Spuren auf und führt ihn zu versteckten Vorräten und Truhen, die andere Helden übersehen. In der Legacy Edition sieht ihr solche Fundorte dank der neuen Funktion für fremde Geheimnisse auch dann, wenn ihr gerade jemand anderen spielt.
Für wen: Spieler, die sauber zielen wollen und Wert auf Tempo und Flexibilität legen.
Andriel, Elben-Lehrmeisterin: Heilung, Kontrolle und Tränke
Andriel ist die magische Unterstützung mit heilenden und flächendeckenden Zaubern. Ihre Bäume teilen sich in Unterstützung und Heilung, Offensivmagie sowie Fernkampf mit dem Stab. Zuflucht (Sanctuary) ist ihre Signatur: Der Zauber schirmt gegen feindliche Fernkampfangriffe ab, heilt über die Äste Licht-Schild und Heilen und schafft eine sichere Zone, aus der ihr selbst austeilt. Über Machtwort und Sturm kommt der Flächenschaden.
Ihre Werte laufen klar über Wille (Will). Dazu kommt ein Vorteil, den keiner der beiden anderen bietet: Andriel stellt aus gesammelten Alchemie-Zutaten Tränke her und findet Geheimgänge, die mit elbischen Glyphen markiert sind.
Solo ist sie die anspruchsvollste Wahl, weil sie weniger einstecken kann als Farin. Im Koop dagegen ist sie der Grund, warum eine Gruppe stehen bleibt.
Für wen: Koop-Gruppen, Support-Fans und alle, die Gegner lieber kontrollieren als niederschlagen.
Werte, Fertigkeiten und die beste Klasse im Koop
Punkte richtig verteilen
Pro Stufenaufstieg bekommt ihr drei Attributspunkte und einen Fertigkeitspunkt. Verteilt wird auf Stärke (Strength), Geschicklichkeit (Dexterity), Ausdauer (Stamina) und Wille (Will): Stärke stärkt den Nahkampf, Geschicklichkeit den Fernkampf, Ausdauer euer Überleben, Wille die Magie. Jeder Held besitzt drei Fertigkeitsbäume mit vier Stufen, und Punkte in einem Baum schalten die nächsten Ränge frei. Deshalb gilt: einen Kernzweig voll ausbauen statt überall ein bisschen. Auf hohen Schwierigkeitsgraden lohnt früh zusätzlich Ausdauer, weil viele Gegner ohnehin über kritische Treffer und den Heldenmodus (Hero Mode) fallen. Wie ihr den Heldenmodus zuverlässig zündet, steht in unseren War in the North Tipps.
Rollen im Koop
Online zieht ihr zu dritt los, lokal im geteilten Bildschirm zu zweit. Jeder Held ist dabei nur einmal besetzt, drei Zwerge gibt es also nicht. Die Aufteilung ergibt sich damit fast von selbst: Farin zieht Aggro und hält Engstellen, Eradan schaltet Bogenschützen und Magier auf Distanz aus, Andriel hält die Gruppe mit Zuflucht und Heilung im Spiel. Den Großadler Beleram dürfen alle drei rufen, sofern Große Federn im Gepäck sind. Details zur Einrichtung und zu Verbindungsproblemen findet ihr in unserem Koop-Guide.
Unser Fazit zur War in the North beste Klasse Frage: Startet mit Farin, wenn ihr allein unterwegs seid, und greift zu Andriel, sobald ein festes Trio zusammenspielt. Eradan ist die Wahl für alle, die Kopftreffer lieben.

FAQ zu War in the North beste Klasse
Welche Klasse ist die beste für Solo-Spieler?
Farin, der Zwergen-Champion. Er hält am meisten aus, teilt im Nahkampf hart aus und macht mit dem ausgebauten Explosive Bolt aus Trollen und Bossen kurze Arbeit. Für einen ersten Durchgang ohne Mitspieler ist er die sicherste Bank.
Kann ich die Klasse später noch wechseln?
Ja. Die Legacy Edition erlaubt das Wechseln zwischen allen drei Helden im laufenden Spiel, und ihr könnt Ausrüstung, Werte und Fertigkeiten der KI-Begleiter selbst vergeben. Eine falsche Entscheidung am Anfang kostet euch also keinen Neustart mehr.
Welche Klasse braucht die Gruppe im Koop am dringendsten?
Andriel. Sie ist die einzige Heilerin, liefert mit Zuflucht Schutz gegen Fernkampf und braut Tränke. Fehlt sie in einer Gruppe aus echten Spielern, übernimmt die KI diese Rolle deutlich unzuverlässiger als ein Mensch.
