Beast of Reincarnation Tipps: 12 geniale Tricks für Einsteiger

Wer die ersten Stunden wie einen normalen Hack-and-Slash angeht, liegt schnell im Dreck. Diese Beast of Reincarnation Tipps drehen sich deshalb um die Systeme, die wirklich zählen: die Verstrickungsanzeige, die Haltungsanzeige eurer Gegner, Elementarschwächen und die Frage, wann ihr Kuu von der Leine lasst.

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Die 12 wichtigsten Beast of Reincarnation Tipps auf einen Blick

  1. Parieren statt ausweichen. Paraden sind die zentrale Ressource, aus ihnen speist sich fast alles andere.
  2. Rot aufleuchtende Angriffe lassen sich nicht parieren. Da hilft nur ein Ausweichmanöver.
  3. Spielt auf die Haltungsanzeige, nicht stumpf auf den Lebensbalken.
  4. Nutzt Entanglement Overdrive, sobald ein Gegner taumelt. Das ist euer größtes Schadensfenster.
  5. Prüft vor jedem Kampf das Schwächen-Symbol links neben der Gegner-Lebensleiste.
  6. Klingen sind fast baugleich. Entscheidend sind Schadensart und Paraden-Effekt, also tragt mehrere aufgewertete Klingen mit euch.
  7. Kuus Blütenkünste früh einsetzen, aber nicht auf bereits betäubte Gegner.
  8. Bosse nicht aufschieben. Jeder besiegte Nushi erweitert Kuus Repertoire.
  9. SP bündeln statt streuen. Ein durchgezogener Ast schlägt fünf angefangene.
  10. Geistersteine an den Spielstil koppeln, und beachtet: Eure Rüstung bestimmt, wie viele ihr überhaupt tragen dürft.
  11. Fahrt regelmäßig zum Cleanse Walker zurück. Kochen gibt permanente Statboni, Gespräche geben Attributspunkte.
  12. Sucht vor jedem Boss zuerst einen Lagerplatz, dann den Kampf. Wichtiger Beast of Reincarnation Tipps!

Kampf: Verstrickung, Haltungsanzeige und der Overdrive

Die Verstrickungsanzeige ist eure wichtigste Ressource

Die Verstrickungsanzeige (Entanglement Gauge) ist Block-Puffer und Angriffsressource in einem. Blockt ihr einen Treffer ohne perfektes Timing, fangt ihr trotzdem Schaden ab, solange noch Anzeige übrig ist. Ist sie leer, werdet ihr für ein paar Sekunden komplett wehrlos.

Wichtig ist der Unterschied zwischen den Segmenten: Der gelbe Teil füllt sich von allein wieder auf, der grüne Teil kommt ausschließlich über perfekt getimte Paraden zurück. Treffer, die euch erwischen, ziehen die Leiste ebenfalls ab. Aus derselben Anzeige bezahlt ihr eure Klingenkünste (Blade Arts), Emmas Spezialtechniken. Auch das Zielen in der Luft mit Bogen oder Armbrust zapft sie an.

Brecht die Haltungsanzeige, statt Leben abzutragen

Jeder Gegner hat neben der Lebensleiste eine Haltungsanzeige (Down Gauge). Sie füllt sich vor allem, wenn ihr Angriffe pariert oder Kuu auf das Ziel ansetzt, in geringerem Maß auch über normale Treffer. Ist sie voll, erscheint eine Tastenaufforderung: Normale Gegner sterben sofort, Bosse taumeln und geben euch ein Fenster für freie Treffer.

Das ist die eigentliche Kampfökonomie. Wer nur Standardkombos aneinanderreiht, kämpft doppelt so lange und riskiert doppelt so viel.

Rote Angriffe könnt ihr nicht parieren

Leuchtet eine Attacke rot auf, ist Blocken und Parieren wirkungslos. Weicht stattdessen aus. Trefft ihr dabei das Timing, landet ihr ein perfektes Ausweichmanöver samt Konter, ähnlich wie bei einer Parade.

Emmas Standard-Ausweichen ist zu Beginn nur ein knapper Seitenschritt mit sehr engem Fenster. Im Fertigkeitenbaum wartet unter dem Pfad „Tracking Shot“ eine vollwertige Ausweichrolle. Die lohnt sich früh, weil sie deutlich mehr Distanz macht.

Entanglement Overdrive richtig timen

Habt ihr mindestens zwei Segmente der Verstrickungsanzeige gefüllt, drückt ihr beide Sticks (auf PS5 L3 und R3) für den Entanglement Overdrive. Die Zeit verlangsamt sich, eure Anzeige leert sich dafür rasant. Der Overdrive ist verschwendet, wenn ihr ihn einfach so zündet. Zündet ihn, wenn ein Gegner ohnehin taumelt, dann verwandelt ihr ein kurzes Fenster in eine ganze Kombo. Upgrades auf die Overdrive-Anzeige im Fertigkeitenbaum sind früh eine der besten Investitionen.

Schwächen ausnutzen

Man merkt, dass hier die Pokémon-Macher am Werk waren: Links neben der Lebensleiste jedes Gegners steht ein Symbol für seine Schwäche. Neben den vier Elementen Feuer, Blitz, Säure und Gift gibt es nicht-elementare Typen wie Wucht-, Aufprall- und Fesselschaden.

Am einfachsten deckt ihr das über Fernkampf ab. Sobald ihr die passenden Handbücher gefunden habt, stellt ihr elementare Pfeile und Bolzen selbst her, und Kuus Blütenkünste zielen ohnehin auf unterschiedliche Elemente. Eure Munition füllt sich beim Rasten am Lagerplatz automatisch wieder auf.

Genaueres zum Kampfsystem erfahrt ihr in unserem Beast of Reincarnation Tipps zum Kampfsystem Guide.

Kuu richtig einsetzen – wichtige Beast of Reincarnation Tipps

Blütenkünste (Bloom Arts) sind Kuus Gegenstück zu euren Klingenkünsten. Sie bauen die Haltungsanzeige besonders schnell auf und werden über FP bezahlt, die ihr euch durch Paraden verdient. Öffnet ihr das Menü, verlangsamt sich die Zeit, ihr wählt Fähigkeit und Ziel und schließt mit einer Tasteneingabe ab. Dieselbe Blütenkunst lässt sich nicht zweimal hintereinander einsetzen, eine Abklingzeit gibt es dafür nicht. Volle FP könnt ihr also in einer Kette abfeuern. Neue Blütenkünste bekommt Kuu, wenn ihr Nushi-Bosse besiegt.

Ein Detail, das viele übersehen: Gegen bereits betäubte Gegner richten Kuus Angriffe weniger aus. Hebt euch seine FP lieber für die Phase davor auf, in der ihr die Haltungsanzeige noch füllt.

Kuu kämpft ansonsten selbstständig und hält deutlich mehr aus, als man ihm zutraut. Ihr müsst ihm also nicht hinterherlaufen, wenn er sich ein eigenes Ziel sucht. Wollt ihr ihn gezielt losschicken, visiert ihr einen Gegner an und drückt den rechten Stick.

Talismane erst am Lagerfeuer identifizieren

Kuu trägt einen Talisman (Charm), den ihr meist aus Truhen bekommt. Die Dinger sind unidentifiziert, solange ihr nicht an einem Lagerfeuer rastet. Erst danach seht ihr ihre Werte, und jeder Talisman hat einen Haupt- und einen Nebeneffekt.

Darunter sitzen Kuus Fertigkeiten und Gegenstände, die er im Kampf automatisch einsetzt. Habt ihr das zugehörige Handbuch gefunden, füllen sich diese Items beim Rasten wieder auf. Ohne Handbuch sind sie einmalig verbraucht. Schaut also regelmäßig ins Menü und füllt die leeren Plätze nach.

Kuu ist euer Spürhund

Kuu wittert Truhen, Ausrüstung und Gegner und führt euch über eine sichtbare Pheromon-Spur zum nächsten Ziel. Achtet auf sein Verhalten und auf Emmas Kommentare, statt nur dem Questmarker zu folgen. Streicheln stärkt eure Bindung, und die schaltet zusätzliche Fertigkeitsplätze für ihn frei. Kuu richtig einzusetzen gehört zu den wichtigen Beast of Reincarnation Tipps.

Build: Attribute, Fertigkeiten und Geistersteine

Die drei Attribute

An Checkpoints steckt ihr gesammelte Erfahrung in genau drei Werte:

AttributWirkung
StärkeErhöht Angriff und Verteidigung
VitalitätErhöht die Lebenspunkte
FlorescenceErhöht die Stärke eurer Fertigkeiten

Kuu levelt separat. Ihr baut also faktisch zwei Builds, die sich ergänzen sollten, statt beide in dieselbe Richtung zu laufen.

Skillpunkte richtig ausgeben

SP bekommt ihr für besiegte Gegner, und ihr teilt sie euch zwischen Emma und Kuu auf. Beide Fähigkeitenbäume schalten damit komplett neue Angriffe frei, und bereits freigeschaltete Knoten lassen sich weiter aufwerten.

Setzt zuerst auf die Kombinationsangriffe, die deutlich mehr austeilen als eure Standardkette. Der Helm Splitter etwa ist früh erreichbar: Emma zieht sich am Haar hoch und schlägt als Flächenangriff ein, was gleichzeitig Bosskombos ausweicht und ordentlich Haltungsschaden macht. Der Anfängerfehler bleibt das Streuen: fünf halb ausgebaute Äste fühlen sich in Kämpfen schwächer an als ein konsequent durchgezogener.

Klingen, Rüstung und Geistersteine

Klingen sind in Beast of Reincarnation überraschend gleichförmig. Bis auf wenige Ausnahmen teilen sie sich Werte, Kombokette und Trefferzahl. Unterschiedlich sind nur die Schadensart, die ihr an den Symbolen neben dem Namen ablest, und ein Waffeneffekt, der bei einer Parade auslöst. Haltet deshalb zwei oder drei Klingen mit unterschiedlichen Schadensarten aufgewertet und wechselt je nach Boss.

Aufwerten könnt ihr am Lagerplatz oder an der Werkbank im Cleanse Walker. Ab einem gewissen Punkt blockt euch das Spiel aus, bis ihr die Energie des Walkers mit Generator-Bauteilen aus der Spielwelt anhebt.

Bei der Rüstung zählt mehr als Verteidigung: Einzelteile geben Elementarresistenzen, schwere Sets machen euch für Gegner sichtbarer, und die Rüstung legt fest, wie viele Geistersteine (Spirit Stones) ihr gleichzeitig tragen dürft. Wer schleichen will, greift entsprechend zu leichten Teilen.

Geistersteine selbst sind Accessoires mit passiven Boni, etwa Startbuffs auf die Verteidigung, mehr Schaden auf Schwächen, weniger eingehender Schaden oder eine bessere Zielsuche im Fernkampf. Prüft sie nach jedem Ausrüstungswechsel: Ein Stein, der Schleichschaden verstärkt, ist wertlos, wenn ihr frontal angreift. Offiziell nennt Fictions drei Ausrichtungen: offensiv, schleichend und auf Distanz.

Verskillt? Ab Kapitel 2 könnt ihr alles zurücksetzen

Falls euch euer Build nicht gefällt, ist nichts verloren. In Kapitel 2 trefft ihr Mikoto. Danach ruft ihr ihn über den Kommunikator im Cleanse Walker an und lasst gegen Amber sämtliche Attributs- und Skillpunkte erstatten, für Emma und Kuu. Experimentiert also ruhig früh, statt euch stundenlang abzusichern.

Besucht auch gerne unseren Achievement/Trophäten Guide nach dem Beast of Reincarnation Tipps Guide.

Cleanse Walker, Kochen und typische Anfängerfehler

Der Cleanse Walker ist eure fahrende Basis und mehr als eine Zwischenstation. Jede Rückkehr schaltet neue Gespräche frei, und die werfen handfeste Belohnungen ab, von Attributspunkten bis zu größeren Amber-Summen. Am Lagerplatz zeigt euch die untere rechte Ecke des Menüs an, ob eure Begleiter etwas Neues zu erzählen haben.

An Bord züchtet ihr im Brutkasten Hühner für Eier, baut in der Wachstumskammer Setzlinge an und lasst Kagura neue Rezepte erforschen. Legt ihr euch am Ende eines Tages schlafen, kocht ihr ein Gericht, das euch einen permanenten Statbonus gibt. Ein Gericht, das ihr zum ersten Mal esst, bringt zusätzlich einen Erstbonus. Plant eure Ernte also so, dass immer ein neues Rezept möglich ist. Nebenbei hält euch Essen auch am Leben: Emma und Kuu regenerieren nur dann passiv Lebenspunkte, wenn ihre Hungeranzeige nicht leer ist.

Neben Amber sammelt ihr vier weitere Ressourcen ein, die alle in den Walker wandern. Anlagenmodule geben zusätzliche Plätze in Brutkasten und Wachstumskammer. Generator-Bauteile erhöhen die Energie und damit die Aufwertungsstufe eurer Nahkampfwaffen. Elektronengehirne schalten neue Koch- und Anbauforschung frei, Speicherchips die weitere Aufwertung eurer Fernkampfwaffen. Verplant euer Amber außerdem nicht auf einer einzigen Waffe, denn Katana, Bogen und Armbrust wollen alle mitwachsen.

Sechs typische Anfängerfehler, die ihr mit den Beast of Reincarnation Tipps vermeidet

  1. Nur ausweichen. Ohne Paraden fehlen euch Klingenkünste, Blütenkünste und Druck auf die Haltungsanzeige.
  2. Lagerplätze überspringen. Dort heilt ihr, levelt Attribute, schaltet Fertigkeiten frei, füllt Munition auf und wertet Ausrüstung auf.
  3. Alle Gegner gleich behandeln. Malefakte, Golems und Nushi verlangen unterschiedliche Herangehensweisen und haben unterschiedliche Schwächen.
  4. Ins Wasser rennen. Emma kann nicht schwimmen, das Spiel setzt euch einfach wieder ans Ufer, wo eure Verfolger warten.
  5. In jede Rauferei springen. Verfeindete Gegnergruppen greifen sich gegenseitig an. Wartet ab, dann bleibt nur eine Seite übrig.
  6. Story durchziehen, ohne zu erkunden. Ausrüstung, Setzlinge und Materialien liegen abseits, und der Story-Fortschritt kann Areale dauerhaft verschließen.

Nutzt für die Erkundung konsequent Emmas Haar-Ranken. Ihr zieht euch an markierten Punkten nach oben, erschafft in der Luft eine Plattform und könnt die Ranke sogar um Ecken lenken, um an versteckte Vorsprünge zu kommen. In der Luft geht außerdem zweierlei besonders gut: heilen, während der Gegner unten steht, und im Zeitlupen-Sinkflug Pfeile verteilen. Wenn ihr euch verlauft, achtet auf Wände, Schilder und Böden: Das Spiel zeichnet an unklaren Stellen Wegweiser ein.

Zwei Dinge, die viel Frust sparen: Der Tod kostet euch nichts. Ihr behaltet Erfahrung, Währung und Material und startet am zuletzt besuchten Lagerplatz, und freigeschaltete Türen bleiben offen. Rastet ihr allerdings, erscheinen die normalen Gegner der Region wieder, was für das Farmen praktisch, für den Rückweg zum Boss aber lästig ist. Und sucht vor jedem Boss erst den nächsten Lagerplatz, denn nicht alle liegen offensichtlich vor der Arena. Ob das Spiel die Soulslike-Einordnung überhaupt verdient, diskutieren wir im Soulslike-Guide.

Das war es mit unseren Beast of Reincarnation Tipps. Wir wünschen euch viel Spaß beim Spielen!

FAQ zu Beast of Reincarnation Tipps

Was ist der wichtigste Tipp für Einsteiger?

Lernt die Parade. Sie verhindert Schaden, füllt die Haltungsanzeige des Gegners, lädt eure Verstrickungsanzeige und verschafft Kuu die FP für seine Blütenkünste. Ein reiner Ausweich-Stil funktioniert in diesem Kampfsystem nicht. Immerhin ist das Parier-Fenster großzügiger als in vergleichbaren Spielen, und wer zu früh drückt, blockt zumindest noch.

Kann ich meinen Build zurücksetzen? (Beast of Reincarnation Tipps)

Ja, und zwar vollständig. Ab Kapitel 2 erstattet euch Mikoto über den Kommunikator im Cleanse Walker gegen Amber sowohl Attributs- als auch Skillpunkte, für Emma und für Kuu. Bis dahin gilt: Legt euch früh auf eine Richtung fest, statt zu streuen.

Gibt es eine deutsche Sprachausgabe?

Nein. Menü und Untertitel sind auf Deutsch, vertont ist das Spiel nur auf Japanisch und Englisch. Die englische Tonspur müsst ihr im Hauptmenü umstellen, im Pausenmenü während des Spiels findet ihr die Option nicht. Wer sich mit dem Schwierigkeitsgrad schwertut: Es gibt drei Stufen inklusive Story-Modus mit gnädigerem Parier-Fenster und weniger Gegnerschaden, und ihr könnt jederzeit wechseln.

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Trailer zu Beast of Reincarnation

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